Event
Liebe Kinofreunde
Sieben Tage lang nichts anderes tun, als von morgens bis abends Filme zu schauen – ein Luxus, den wir uns alljährlich mit den AG Kino-Gilde Screenings während der Berlinale erlauben dürfen und, ganz im Sinne unseres Publikums, auch müssen. Der Austausch mit anderen KinobetreiberInnen zeigt es jedoch immer wieder: Der Meinungen gibt es zu nahezu jedem Film komplett unterschiedliche. Insofern ist es eine durchaus subjektive Auswahl der Filme, die auch Tage später noch nachhallen: Palästina 36, Siri Hustvedt – Dance Around the Self, Nachbeben, Ein Sommer in Italien – WM 1990, Epic: Elvis Presley in Concert, Nürnberg, Ticket ins Leben, Hirten, Rose, H wie Habicht u.a. In den Genuss all dieser Filme werden unsere BesucherInnen nach den jeweiligen Startterminen kommen. Im März bereits zu sehen ist der Gewinner des Goldenen Bären Gelbe Briefe (S. 5).
Die Extrawurst wird unseren Nachmittagskinogästen gewiss den Appetit auf Süßes nicht verleiden, sondern Kuchen und fair gehandelten Kaffee/ Tee diskussions- und konfliktfrei genießen lassen (S. 10/14).
Ob der gelegentlich durch etwas fragwürdige Äußerungen ins Rampenlicht geratene Heiner Lauterbach in seiner Rolle als Brautwerber reüssieren wird, dürfen unsere Frauen-Sinn(ema)-BesucherInnen in Erfahrung bringen. So oder so ist ihnen ein Gläschen Sekt samt Hupferl und Verlosung garantiert (S. 2).
Amnesty International stellt sich und seine Arbeit mit dem wunderbaren Film Der Pinguin meines Lebens im UNION – Studio für Filmkunst vor. Beide verdienen wahrlich viele BesucherInnen (S. 11).
Der Internationale Frauentag darf sowohl im UNION-Studio für Filmkunst als auch im PROVINZ Programmkino mit sehr unterschiedlichen Filmen gefeiert werden. Leider finden beide zu etwa gleicher Zeit statt, sodass alle interessierten Frauen und Männer sich für einen von beiden entscheiden müssen. Doch sollte es hinsichtlich der behandelten Themen und der Einwohnerzahlen absolut kein Problem sein, beide Kinos zu füllen, was wir allen Beteiligten von Herzen wünschen (S. 4).
Einen nicht nur in cineastischer Hinsicht anregenden Monat März wünscht allen
Ursula Simgen-Buch

